Zuhause rückt näher

Tag 45

Vorgestern bat ich euch, darum zu beten, dass Samuel bald nach Hause kommen kann und direkt am nächsten Tag habe ich gleich drei Gespräche über dieses Thema 🙂

2-3 Wochen wird es ungefähr noch dauern. Solange hat Samuel  Zeit, um weiter fleißig zuzunehmen und trinken zu üben. Vielleicht wird man dann auch besser einschätzen können, ob er seine Atemschwierigkeiten hat, weil er ein Frühchen ist oder oder… Aber wenn er weiterhin auf seine Atemhilfe angewiesen sein wird, bekommt er sie einfach mit nach Hause – so wie alles andere auch, was dafür nötig ist, ihn gut zu versorgen und zu überwachen.

Doch wir brauchen nicht nur tatenlos daneben sitzen und warten, sondern haben auch noch einiges vorzubereiten und zu lernen. Wir werden total gut betreut und bekommen von allen Seiten Hilfe. Jetzt wird ein geeigneter Pflegedienst gesucht und wir müssen uns überlegen, in welchem Umfang wir diese Unterstützung zu Hause haben wollen. Bitte betet mit uns für gute Leute, mit denen wir uns wohl fühlen.

Wir möchten euch auch darum bitten, für unsere beiden „großen“ Kinder zu beten. Natürlich nimmt sie diese Situation auch mit. Immer ist entweder Papa oder Mama weg. Wenigstens zu den Mahlzeiten versuchen wir alle zusammen zu sein, aber das klappt auch nicht immer. Daran, sie mal woanders unterzubringen, ist gar nicht zu denken, aber das wollen wir auch nicht. Wir möchten den Alltag für sie so normal wie möglich gestalten. Auch ihnen wird es gut tun, wenn Samuel endlich zu Hause ist. Seine Pflege wird sicher zeitintensiv werden, aber wenigstens sind wir dann alle zu Hause.

Bald…

 

PS: Heute ist Samuels errechneter Entbindungstermin 😉

2 thoughts on “Zuhause rückt näher

  1. Eine liebe Schwester in unserer Gemeinde, die zur Zeit selbst schwer krank ist, sagte: „Wir haben in letzter Zeit so viele Menschen kennengelernt, die auch Jesus liebhaben. Ich habe mich schon gefragt, wozu. Jetzt weiß ich es: Gott hat vorgesorgt. Er hat rechtzeitig ein Netz aufgespannt, in dass ich mich jetzt nur noch hineinfallen lassen brauche. Ich habe so eine Freude in mir.“
    Ich möchte für euch ein Knoten in diesem Gebetsnetz sein, in das ihr euch hineinfallen lassen könnt…
    Gott sorgt vor und lässt euch nicht fallen, auch wenn ihr glaubt, es geht in´s Bodenlose.
    Ganz liebe Grüße
    Sabine

    • Liebe Sabine,
      als du uns das geschrieben hast, ging es Samuel gerade richtig gut. In dieser Zeit habe ich nichts von einem Fall ins Bodenlose gespürt. Doch du bist tatsächlich ein fester Knoten im unserem Gebetsnetz, denn nur wenige Tage später sind wir in ein Loch geschubst worden. Danke für deine Worte, deine Gebete und dass ich dich bald persönlich kennen lernen darf!
      Regina

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